Tantra, eine jahrtausendealte Tradition
Die tantrische Massage hat ihre Wurzeln im Tantra, einer Reihe spiritueller Praktiken, die vor über tausend Jahren in Indien entstanden sind. Weit entfernt von Klischees ist Tantra in erster Linie eine Philosophie der Achtsamkeit: Es lädt dazu ein, den eigenen Körper voll und ganz zu spüren, das Tempo zu drosseln und jede Empfindung als Tor zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden zu betrachten.
Eine Massage, die den ganzen Menschen einbezieht
Während eine klassische Massage vor allem auf die Muskeln und Verspannungen abzielt, richtet sich die tantrische Massage an den Körper als Ganzes – Atem, Haut, Energie, Emotionen. Der Therapeut arbeitet langsam und bewusst, oft indem er seine Handgriffe mit der Atmung des Empfängers synchronisiert. Das Ziel ist nicht Leistung, sondern tiefe Entspannung und die Wiederverbindung mit sich selbst.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Eine Sitzung beginnt immer mit einer Phase des Begrüßens und Zuhörens: Dabei werden der Rahmen, die Erwartungen und vor allem die Grenzen festgelegt. Anschließend folgt eine Atemübung, um Ruhe zu schaffen, dann die eigentliche Massage – umhüllende, lange und fließende Bewegungen. Sie endet mit einem Moment der Ruhe und der Verarbeitung. Jeder Therapeut hat seinen eigenen Stil, doch die Achtung des Rhythmus und der Einwilligung ist dabei der rote Faden.
Was die tantrische Massage nicht ist
Sie ist weder eine medizinische Behandlung noch eine Dienstleistung sexueller Natur. Es handelt sich um eine Erfahrung der Entspannung und des Körperbewusstseins. Auf Evadya weisen die Praktikerinnen, die einen streng nicht-sexuellen Ansatz anbieten, deutlich darauf hin.